Honeywell hat mehrere zentrale Bereiche nachhaltiger Innovation identifiziert, von denen erwartet wird, dass sie bis 2030 einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Äquivalent-Emissionen leisten:

- Methanerkennung und Fackelüberwachung: Die Technologien von Honeywell zur Erkennung von Methanemissionen und zur Überwachung von Gasfackeln sollen zwischen 2023 und 2030 schätzungsweise 140 Millionen Tonnen CO2e vermeiden. Dazu gehören Technologien wie Kameras zur Gaswolkenbildgebung, die unsichtbare Gaslecks punktgenau lokalisieren können und dadurch verhindern, dass Methan – ein besonders starkes Treibhausgas – in die Atmosphäre gelangt.
- Nachhaltiger Flugkraftstoff (SAF): Honeywell ist an der Umwandlung von Abfallfetten, -ölen und -schmierstoffen in SAF beteiligt, der als erneuerbarer Flugzeugkraftstoff eingesetzt werden kann. Die Beiträge des Unternehmens in diesem Bereich sollen bis 2030 schätzungsweise 270 Millionen Tonnen CO2e vermeiden. Darüber hinaus trägt die Flugmanagementsoftware von Honeywell dazu bei, Flugrouten zu optimieren und Kraftstoff einzusparen, wodurch die Emissionen des Luftverkehrs reduziert werden.
- Nachhaltige Gebäudetechnologien: Honeywell bietet Technologien für Gebäudemanagement- und Energieeffizienzsysteme an, die darauf abzielen, Gebäude effizienter zu betreiben und gleichzeitig den Komfort der Bewohner zu erhöhen. Für diesen Bereich wird erwartet, dass zwischen 2023 und 2030 schätzungsweise 420 Millionen Tonnen CO2e vermieden werden.
- Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlenstoff (CCUS): Die CCUS-Technologien von Honeywell, die Kohlendioxidemissionen aus industriellen Prozessen abscheiden und speichern, sollen bis 2030 schätzungsweise 320 Millionen Tonnen CO2e vermeiden.
- Industrielle Automatisierung: Die Automatisierungstechnologien von Honeywell für verschiedene Branchen sind darauf ausgelegt, Prozesse zu optimieren, den Energieverbrauch zu senken und dadurch bis 2030 schätzungsweise 200 Millionen Tonnen CO2e zu vermeiden.
- Ersetzung von Gasen mit hohem GWP (Treibhauspotenzial): Honeywells Bemühungen zur Entwicklung von Alternativen mit niedrigerem GWP für fluorierte Gase (F-Gase), unter anderem durch Produkte der Solstice-Reihe, sollen bis 2030 schätzungsweise 600 Millionen Tonnen CO2e vermeiden. Diese Gase werden in Kältemitteln, Treibmitteln, Aerosolen, Treibmitteln für Schaumstoffe und Lösungsmitteln eingesetzt.
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Wasserstoffverbrennung: Honeywell treibt Technologien zur Wasserstoffverbrennung voran, insbesondere Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme für unbemannte Luftfahrzeuge (Drohnen). Diese Initiative soll zwischen 2023 und 2030 schätzungsweise 50 Millionen Tonnen CO2e vermeiden.
Insgesamt zielen die Initiativen von Honeywell zur nachhaltigen Innovation in diesen Bereichen darauf ab, von 2023 bis 2030 insgesamt etwa 2 Milliarden Tonnen CO2e-Emissionen zu vermeiden. Diese Maßnahmen unterstreichen Honeywells Engagement für Nachhaltigkeit durch technologische Innovation in verschiedenen Sektoren und leisten einen wichtigen Beitrag zu den globalen Zielen des Klimaschutzes.
