Sicherheits- und Schutz-Hardware übernimmt Funktionen zur Risikoreduzierung, Abschaltung, Auslösung und zum Geräteschutz innerhalb industrieller Steuerungsarchitekturen. Je nach System kann die Architektur Sicherheitsprozessoren, redundante oder TMR-I/O, Schutzrelais, Auslösemodule, Kommunikationsschnittstellen, Anschlussbaugruppen und dedizierte Diagnoseschaltungen umfassen. Zu den technischen Merkmalen zählen Redundanzkonzept, Fähigkeit zur Erreichung der Sicherheitsintegrität, Kanalkonfiguration, Diagnoseabdeckung, Isolation, Reaktionszeit, Kommunikationsschnittstelle sowie Systemzertifizierung oder Plattformkompatibilität. Funktional erfassen diese Komponenten sicherheitsbezogene oder Schutzsignale, führen konfigurierte Logik aus, erkennen anomale Zustände, steuern Stellglieder an, lösen Abschaltungen aus und melden den Diagnosestatus. Die Kategorie umfasst Hardware für sicherheitsgerichtete Systeme, den Maschinenschutz und Anwendungen im elektrischen Schutz. Bei der Auswahl eines Ersatzes müssen die exakt passende Plattform, Hardwareversion, Anschlussanordnung, elektrische Spezifikation und die für das installierte System freigegebene Konfiguration übereinstimmen.