Roboter für eine nahtlose und fehlerfreie Fertigung
Wie Anil Chaudhry, Leiter der Automatisierung bei Delta, anmerkt: „Roboter werden den Fertigungsprozess zweifellos nahtloser und fehlerfreier machen.“ In der heutigen industriellen Landschaft sind kollaborative Roboter (Cobots) längst kein futuristisches Konzept mehr – sie verändern bereits aktiv die Fertigungsabläufe. Indem sie repetitive Aufgaben und Aufgaben mit hoher Präzision übernehmen, reduzieren diese Roboter menschliche Fehler, erhöhen die Konsistenz und ermöglichen es Ingenieuren, sich auf wertschöpfendere Tätigkeiten zu konzentrieren. Aus meiner Sicht sind Cobots ein entscheidender Schritt auf dem Weg, das volle Potenzial von Industrie 5.0 in Indien zu verwirklichen.
Umfassender und integrierter Automatisierungsansatz
Deltas Automatisierungsphilosophie erstreckt sich über mehrere Bereiche, darunter Leistungselektronik, industrielle Automatisierung und Gebäudeautomation, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Telekommunikation, Rechenzentren und erneuerbare Energien. Chaudhry betont, dass ihre Stärke in der Integration liegt: KI-gestütztes Energiemanagement, Edge Computing und prädiktive Softwarelösungen arbeiten zusammen, um komplexe industrielle Prozesse zu optimieren. Aus ingenieurtechnischer Sicht ist dieser ganzheitliche Ansatz unerlässlich, da fragmentierte Lösungen oft Ineffizienzen verursachen, die sich durch die gesamte Produktion ziehen.
Steigerung der Effizienz durch vorausschauende Wartung
„Effizienz und Produktivität beruhen darauf, dass es zu keinen Ausfällen kommt“, erklärt Chaudhry. Delta nutzt softwaregestützte Programme für die vorausschauende Wartung, um Geräteausfälle vorherzusehen, bevor sie eintreten. Durch die proaktive Behebung von Problemen können Fabriken Ausfallzeiten minimieren und die kontinuierliche Produktion aufrechterhalten. Meiner Erfahrung nach ist vorausschauende Wartung ein echter Wendepunkt: Sie senkt nicht nur die Kosten, sondern verlängert auch die Lebensdauer kritischer Anlagen und gewährleistet gleichzeitig eine gleichbleibende Produktqualität.
Digitale Zwillinge und die Vision von Industrie 5.0
Deltas Technologie für digitale Zwillinge bildet gesamte Fertigungsprozesse ab und ermöglicht es Ingenieuren, Arbeitsabläufe präzise zu simulieren, zu optimieren und zu automatisieren. In Kombination mit Cobots stellen diese Modelle sicher, dass Prozesse äußerst präzise und fehlerfrei sind. Ich sehe digitale Zwillinge als die ultimative Brücke zwischen digitaler Planung und physischer Umsetzung – sie geben Ingenieuren die Möglichkeit, Szenarien virtuell zu testen, wodurch Risiken reduziert und Innovationen beschleunigt werden. Deltas ganzheitliche Automatisierungslösungen sind daher nicht nur Maschinen – sie bilden ein vollständiges Ökosystem, das die Transformation hin zu Industrie 5.0 ermöglicht.
Bekenntnis zur Lokalisierung und globalen Wirkung
Dr. Sanjeev Srivastava hebt Deltas starken Vorstoß zur lokalen Fertigung in Indien hervor, einschließlich der Integration von Lieferketten und der Beschaffung von Komponenten im Inland. „Ja, wir fertigen in Indien und exportieren auch in andere Länder“, bestätigt er. Aus meiner Sicht stärkt dieser duale Ansatz Indiens industrielles Ökosystem und hält Delta zugleich weltweit wettbewerbsfähig. Die Lokalisierung sorgt für schnellere Reaktionszeiten und niedrigere Kosten und fördert eine widerstandsfähige Fertigungsbasis, die im Einklang mit dem globalen Wachstum der Halbleiter- und Elektronikbranche steht.
Gesamtbetriebskosten als strategischer Schwerpunkt
Chaudhry betont Deltas übergeordnetes Ziel: die Optimierung der Gesamtbetriebskosten (TCO). Durch die Kombination fortschrittlicher Technologie mit integrierten Lösungen unterstützt Delta Industrien dabei, Betriebskosten zu senken und gleichzeitig den Output zu maximieren. Als Automatisierungsingenieur halte ich die Optimierung der TCO für entscheidend – sie fördert langfristige Effizienz und Nachhaltigkeit und ermöglicht es Herstellern, in Innovation statt in reaktive Wartung zu investieren.

